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Freilaufende Hunde außer Rand und Band in Altlandsberg

Hunde gehen in Gielsdorf auf Schafe los

Freilaufende Hunde haben eine Schafherde im Altlandsberger Ortsteil Gielsdorf angegriffen. Drei freilaufende Hunde waren am 17. März in eine Schafherde eingedrungen und hatten dort erhebliche Schäden angerichtet. Drei Schafe überlebten die Attacke nicht und verendeten noch vor Ort. Ein weiteres Tier erlitt so schwere Verletzungen, dass es ein Polizist mit seiner Dienstwaffe von seinem Leiden erlösen musste.
Die Halterin der Hunde konnte laut Polizei bereits ermittelt werden. Das zuständige Ordnungsamt prüft nun weitere Maßnahmen.
Angesichts dieses Vorfalls fordert die Tierrechtsorganisation PETA die Landesregierung in Brandenburg auf, den sogenannten Hundeführerschein einzuführen. „Dieser tragische Vorfall zeigt einmal mehr, dass ein Hundeführerschein längst überfällig ist. Solche Situationen entstehen, weil grundlegendes Wissen über Hundeverhalten, Körpersprache und Verantwortung fehlt. Nicht die Hunde sind das Problem, sondern die Unwissenheit der Menschen“, so Björn Thun, Fachreferent bei PETA. „Egal, ob er einer ‚Rasse‘ angehört oder ein ‚Mix‘ ist – jeder Hund, der falsch gehalten, missverstanden oder schlecht behandelt wird, kann für Mensch und Tier gefährlich werden.“



Textquelle: Jörg Wagner

Datum: 19.03.2026




Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Jörg Wagner
Redakteur

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