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Team Freienwalde beim Schülercup im Bayrischen Rastbüchl

Team Freienwalde beim Schülercup im Bayrischen Rastbüchl
© Günter Grützner

Ein stressiges Wochenende

für die Fans des WSV 1923

Manche Wochenenden sind wirklich stressig für die Fans des Wintersportvereins 1923 aus Bad Freienwalde. Das vergangene war wieder so eins. Sechs Wettkämpfe an drei verschiedenen Orten an drei Tagen.

Los ging es am Freitag mit dem FESA - Cup, besser bekannt als Alpencup, im österreichischen Seefeld. Hier trafen sich die 135 besten 17jährigen Spezialspringer und wollten wieder Punkte sammeln für die Gesamtwertung dieses Cups. Mittendrin der Bad Freienwalder Florian Fechner, der nach einem Jahr gesundheitsbedingter Pause sich erst wieder in das harte Wettkampfgeschehen eingewöhnen muss. Als einer der Jüngsten im Feld hat er es dabei doppelt schwer. Vom Rang 63 am Freitag konnte er sich am Sonnabend
zwar noch um sechs Plätze auf Rang 57 verbessern; trotzdem zeigte er sich unzufrieden.

In schweizerischen Engelberg hatte Alvine Holz beim Weltzcup eine sehr schwere Aufgabe zu lösen. Bundestrainer Heinz Kuttin hatte diese zwei Wettkämpfe im Vorfeld als Ausscheidungsspringen für die Two Nights Tour über den Jahreswechsel in Garmisch Partenkirchen und in Oberstdorf ausgeschrieben. Beim ersten Wettkampf am Sonnabend hatte Alvine dann wirklich Pech. Um einen Platz verfehlte sie die Qualifikation. Das gelang
ihr dann zwar am Sonntag mit Rang 37. Im ersten Durchgang des Wettkampfes wurde sie aber nur 38ste und verfehlte damit das Finale. Severin Freund, Olympiasieger und dreifacher Weltmeister, kommentierte ihre Leistung in Engelberg auch technisch bedingt, in dem er die dortige Schanze nachteilig für große Springer einstufte, weil sie einen sehr engen Radius und kurzen Absprung habe. Und bei Alvine komme noch dazu, dass ihr die Erfahrungen der
acht Jahre Kinderspringen fehlen würden, weil sie erst mit 14 angefangen habe zu springen. "Das holt man nicht so schnell auf!", so sein Fazit.

Im bayrischen Rastbüchl ging der Nachwuchs des WSV 1923 beim Schülercup der 14/15jährigen an den Start. Bruno Quasdorf belegte dabei am Sonnabend Rang 14, am Sonntag wurde er Zehnter. Für Anja Rost gab es die Ränge 18 und 19. Karla Anklam wurde 39ste und 38ste. Ihre Schwester Mina Anklam kam zweimal auf Platz 14. Und schließlich vervollständigte Mila Twarok bei den 14/15jährigen Mädchen die Bad Freienwalder Ergebnisliste mit den Plätzen 12 und 11. Besonders freute sich Mila Twarok darüber, dass sie die 70-Meter-Marke im zweiten Durchgang knacken konnte. Kommentar ihrer
Trainerin Josephine Laue, bis vor Kurzem noch selber Weltklasse-Skispringerin: "Wir müssen jetzt daran arbeiten, dass sie ihre hervorragenden Trainingsergebnisse auch im Wettkampf zeigen kann!"

Ein insgesamt durchwachsenes Wettkampfwochendende aus Sicht des WSV 1923. Trotzdem herzlichen Glückwunsch für die gezeigten Leistungen. Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Die Sportlerinnen und Sportler des WSV 1929 nehmen die Herausforderung an!



Foto: Alvine Holz in Engelberg © Klara Schöninger


Foto: Florian Fechner in Seefeld © Louis Wölfle


Fotos: Mila Twarok in Rastbüchl © Günter Grützner

Fotos zur freundlichen Verwendung


Mit freundlichen Grüßen

Günter Grützner

Textquelle: Günter Grützner

Datum: 21.12.2025


Alvine Holz in Engelberg

Alvine Holz in Engelberg
© Klara Schöninger

Mila Twarok in Rastbüchl

Mila Twarok in Rastbüchl
© Günter Grützner



Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Andreas Prinz
Redaktion


Tel.: 0 33 41 / 49 99 99

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