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© Andreas Prinz

Neue Chefärztin

Frauenklinik in Rüdersdorf

Neue Leitung und gleichzeitig neue medizinische Möglichkeiten: Dr. med. Irina Cepraga hat die Leitung der Gynäkologie und Geburtshilfe an der Immanuel Klinik Rüdersdorf übernommen. Die Fachärztin kommt mit internationaler Erfahrung nach Märkisch-Oderland und soll unter anderem die gynäkologische Krebsmedizin und moderne Operationsverfahren am Standort weiter ausbauen. Cepraga studierte Medizin in Rumänien und absolvierte einen Erasmus-Aufenthalt an der Universität Leipzig. Ihre fachärztliche Weiterbildung führte sie anschließend an verschiedene Kliniken in Deutschland. Später arbeitete sie mehrere Jahre in Großbritannien und beschäftigte sich dort unter anderem mit spezieller Geburtshilfe, Fertilitätsmedizin, minimal-invasiver Chirurgie und gynäkologischer Onkologie.

Mit der neuen Chefärztin sollen in Rüdersdorf auch die operativen Möglichkeiten erweitert werden. Cepraga verfügt über Erfahrung mit robotisch assistierten Eingriffen mit dem da-Vinci-System. Ein solches Operationssystem ist in der Klinik bereits vorhanden und wird unter anderem in der Allgemein- und Viszeralchirurgie eingesetzt.

Perspektivisch sollen damit auch ausgewählte gynäkologische Eingriffe robotisch unterstützt durchgeführt werden. Welche Operationen das konkret sein werden und wann das Angebot vollständig zur Verfügung steht, teilte die Klinik bislang nicht mit. Weitere Schwerpunkte der neuen Chefärztin liegen bei minimal-invasiven Eingriffen, etwa bei Endometriose und Myomen, sowie bei operativen Behandlungen im Zusammenhang mit unerfülltem Kinderwunsch.

Auch in der Geburtshilfe könnte auf die Klinik künftig mehr Arbeit zukommen. Nach Angaben des Hauses könnten geschlossene Kreißsäle im Berliner Umland dazu führen, dass sich mehr werdende Eltern für eine Geburt in Rüdersdorf entscheiden. Die Klinik zählt nach eigenen Angaben bereits zu den größten Geburtskliniken Brandenburgs. Neben der stationären Versorgung gibt es am Standort zwei gynäkologische und geburtshilfliche Praxen, eine Dysplasiesprechstunde sowie eine Hochschulambulanz für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die Leitung der Abteilung war in den vergangenen Monaten übergangsweise von Dr. med. Dunja Rhein und Dipl.-Med. Katja Roscher übernommen worden.

Für Cepraga führt der berufliche Weg damit von Rumänien über Deutschland und Großbritannien nun an den Kalksee. Und dort soll es nicht nur bei einem Wechsel auf dem Chefarztstuhl bleiben: Die Klinik verbindet mit der neuen Leitung ausdrücklich den weiteren Ausbau ihrer gynäkologischen Versorgung.

Datum: 05.10.2026


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Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Steffen Herre
Redakteur

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