So wird es am kommenden Wochenende wieder aussehen, die Adler des Wintersportvereins 1923 bei den Offenen Landesmeisterschaften 2025
© Justus Linke
Und nächste Woche
Skispringen im Papengrund
Der WSV 1923 erwartet Athleten aus Deutschland, Polen, Ungarn, der Slowakei und der Ukraine
Am kommenden Wochenende erwartet die Besucher der Stadt im Bad Freienwalder Papengrund wieder ein Wintersportevent der Extraklasse. Die internationalen offenen Landesmeisterschaften im Spezialsprunglauf und in der Nordischen Kombination - so der offizielle Titel - werfen ihre Schatten voraus. Traditionell lädt der Landesskiverband Brandenburg Sportlerinnen und Sportler nicht nur aus Deutschland zu seinen Meisterschaften ein. Der WSV 1923 ist wie immer ausrichtender Verein und erwartet diesmal neben deutschen auch Gäste aus der Ukraine, der Slowakei, Ungarns und natürlich wieder eine große Delegation aus Polen. Insgesamt werden es wohl um die 100 Sportlerinnen und Sportler sein, die um den Titel 'Internationaler Brandenburger Meister' kämpfen.
Bereits am Freitagabend um 19.00 Uhr geht es mit einem Mixed-Springen um den Pokal des Brandenburger Minister für Bildung, Jugend und Sport, Gordon Hoffmann, los. An den Start gehen Zweierteams aus je einem jungen Herrn und einer jungen Dame. Gesprungen wird von der Kurstadtschanze Helmut Recknagel und von der etwas kleineren K 42. Nach ca. 2 Stunden können die glücklichen Sieger den Pokal direkt aus den Händen von Minister Hoffmann in Empfang nehmen. Mit dabei auch der Vizepräsident des polnischen Skiverbandes, Jaroslaw Konior.
Am Sonntag dann wird ab 12.00 Uhr von allen vier Schanzen gesprungen. Der Wettkampf ist nach oben offen für Starterinnen und Starter ab 6 Jahre. Und deshalb wird es dann auch Sieger im Einzel des Spezialsprunglaufes in vielen Kategorien geben.
Und schließlich finden am Sonntag ab 10.00 Uhr noch die Crossläufe für die Nordische Kombination statt. Dabei startet nach der Gundersen-Methode der beste Springer zuerst und entsprechend eines Umrechnungsschlüssels folgen dann die im Springen nächsten Sekunden später. Wer zuerst im Ziel ankommt, ist in seiner Altersklasse auch Sieger in der Nordischen Kombination!
Doch zuvor starteten am vergangenen Wochenende auch wieder drei Aktive des WSV 1923 bei internationalen Wettkämpfen in Österreich und Deutschland. In der Nordischen Kombination beim FESA Alpencup in Villach (AUT) hatte Moritz Terei leider durch einen Sturz Pech, so dass er am Sonnabend nicht beim Lauf dabei war. Am Sonntag erkämpfte er sich dann Rang 35.
In Hinterzarten gab es den FIS-Cup und den Continentalcup. Der FIS-Cup ist der erste internationale Wettkampf im Skispringen, bei dem die Wertung über alle Altersklassen hinweg erfolgt. Der älteste Springer war immerhin bereits 30 Jahre. Und für die Skisprungerfahrenen wird auch mancher Name bekannt sein; Martin Hamann aus Deutschland oder Kilian Peier aus der Schweiz zum Beispiel. Mit dabei unter den Jüngsten im Feld Florian Fechner, der bei immerhin 87 Startern bereits am Freitag Rang 78 belegte. Beim zweiten Springen am Sonnabend verbesserte er sich super auf den 58. Platz. Beim Continentalcup, der zweiten Liga im Skispringen, startete Max Unglaube. Mit Rang 31 unter den 66 Startern im ersten Durchgang hatte er leider ein bisschen Pech. Einen Rang besser und er hätte das Finale wieder erreicht. Trotzdem, allen herzlichen Glückwunsch!
Und am Wochenende sehen wir uns bei den internationalen offenen Meisterschaften des Landes Brandenburg!
Textquelle: Günter Grützner
Datum: 28.09.2026
Internationale Offene Landesmeisterschaften 2024
© Günter Grützner
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