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Aus Steinen werden Wohnungen: Maurer sind die Profis, die die Wohnungen im Kreis Märkisch-Oderland bauen. Aber der Bau braucht Nachwuchs: Freie Ausbildungsplätze gibt es.

Aus Steinen werden Wohnungen: Maurer sind die Profis, die die Wohnungen im Kreis Märkisch-Oderland bauen. Aber der Bau braucht Nachwuchs: Freie Ausbildungsplätze gibt es.
© Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Oderland

Es ist nie zu spät ...

Junge Menschen sollen Mut zum „Ausbildungs-Kick“ haben & 74 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Kreis Märkisch-Oderland sind ohne Berufsabschluss sagt die IG BAU Oderland

Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe im Landkreis Märkisch-Oderland noch 341 Ausbildungsplätze. Darunter allein 29 im Baugewerbe. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die IG BAU Oderland beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur.

Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Astrid Gehrke. Die Vorsitzende der IG BAU Oderland rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.

Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Brandenburg rund 64.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 74 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Landkreis Märkisch-Oderland haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU Oderland, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen.
„Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Astrid Gehrke.

Die IG BAU Oderland rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen.
Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die Jugendberufsagentur (JBA).

Außerdem seien auch bei der Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital. Das direkte Beratungsgespräch lohne sich immer, so die Gewerkschaft.

„Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz.
Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Gehrke. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete, seien wichtig.

Textquelle: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Oderland

Datum: 19.08.2026


www.igbau.de/Bezirksverband-Oderland.html



Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Film- und Fernsehproduktion Rätzel
Stephan Rätzel
Redaktion


Tel.: 033 456 72 19 89

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