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WSV 1923: so sieht eine erfolgreiche Gemeinschaft aus

WSV 1923: so sieht eine erfolgreiche Gemeinschaft aus
© Günter Grützner

Talentpunkt in Bad Freienwalde

des Deutschen Skiverbandes

Der WSV 1923 ist wieder Talentpunkt des Deutschen Skiverbandes

Immer im Sommer zählt der DSV die Punkte. Gewertet werden die Leistungen im Nachwuchs- und im Spitzensportbereich. Seit nunmehr 20 Jahren ist in dieser Wertung auch der Bad Freienwalder Wintersportverein immer mit dabei. Bereits kurz nach der Neugründung konnte der Verein das erste Mal punkten. Viele erinnern sich noch an die erste Bad Freienwalderin, der es gelang in die Deutsche Nationalmannschaft vorzuspringen: Elisa Gronau ihr Name. Heute springen Alvine Holz und Max Unglaube bei Weltmeisterschaften und der Vier-Schanzen-Tournee, Florian Fechner, Moritz Terei, Mila Twarok und Minna Anklam sind in ihrer Altersklasse Mitglieder der Nationalvertretung. Und ab September werden Anja Rost und Bruno Quasdorf Bad Freienwalde ebenfalls an der Eliteschule des Wintersports in Oberwiesenthal vertreten.


Der Wintersportverein 1923 hat in den letzten Jahren viel dafür getan, dass das auch in Zukunft so bleiben wird. Die Austiegshilfe und der Personenaufzug an der Kurstadtschanze Helmut Recknagel sind nur einige der technischen Verbesserungen für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Um auch in Zukunft weiter mit zu den besten Vereinen in Deutschland zu gehören, wurde eine mobile Schanze angeschafft, von der bisher 1662 Kinder gesprungen sind. An zwei Bad Freienwalder Grundschulen gibt es ab September wieder drei Wintersport-Arbeitsgemeinschaften und erstmals ab September haben die Kindergärten der Kurstadt die Möglichkeit, mit ihrer ältesten Gruppe in der Sparkassen-Ski-Arena regelmäßig Sport zu treiben. Zwei Kindergärten haben bereits fest gebucht. Diese Talentesuche wird Früchte zeigen.

Das alles war und ist aber nur Möglich dank der ehrenamtlichen Mitwirkung Vieler, der Eltern, der Mitglieder des Vereins, der Sportler und Sportlerinnen selbst und natürlich der Unterstützung vieler Sponsoren, Spender, Unternehmen und Fördermittelgeber.

Jüngst hat der Olympiasieger von 1960 Helmut Recknagel einen Pokal gespendet, der zurzeit versteigert wird. Sein Wunsch ist es, dass der Pokal so viel wie möglich Geld einbringt für die Nachwuchsarbeit des Wintersportvereins. Vorgesehen ist das Geld für die Erneuerung der Anlaufspur auf der K 42, die nun schon 22 Jahre alt ist. Auf der Internetseite www.wsv-badfreienwalde.de kann jeder mitbieten. Wer also den Bad Freienwalder Verein in seiner Arbeit unterstützen will, der kann das auch tun, indem er sich an der Versteigerung beteiligt. Das Höchstgebot liegt zurzeit bei 1.000 €, vielleicht schon zu hoch für einen Einzelbieter. Man kann sich aber auch zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Dann ist es für den Einzelnen oder mehrere Unternehmen keine große Belastung mehr. Die Versteigerung läuft noch bis zum 12. September 2026. Dann fällt auf der Hauptbühne beim Altstadtfest der Hammer. Und vielleicht kann der Meistbietende oder die meistbietende Gemeinschaft dann dort direkt vor Ort den Pokal aus den Händen von Helmut Recknagel in Empfang nehmen. Die Bürgermeisterin hat übrigens versprochen, mit den Bietern Kaffee zu trinken!



Günter Grützner

Textquelle: Günter Grützner

Datum: 29.07.2026


www.wsv-badfreienwalde.de



Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Andreas Prinz
Redaktion


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