© "Go Clara Go", D 2025, Regie: Sylvie Kürsten
Veranstaltungsreihe
ZEITSCHNITT 2026
Filmreihe „Zeitschnitt 2026“ macht Station in Brandenburg
Es sind Geschichten von Menschen, die nicht einfach mitmachen wollten. Von Künstlern, Frauen und Männern, die sich gegen Willkür stellten, eigene Wege gingen oder mit Mut, Beharrlichkeit und manchmal auch einer guten Portion Eigensinn an scheinbar unveränderbaren Verhältnissen rüttelten.
Die Veranstaltungsreihe „Zeitschnitt 2026 – Mut und Eigensinn“ der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur widmet sich in diesem Jahr genau solchen Geschichten. In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam werden Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt, die sich mit der DDR, der kommunistischen Vergangenheit und osteuropäischen Perspektiven auseinandersetzen. Die Reihe startete bereits im Mai mit „Abschied von Matjora“ im Filmmuseum Potsdam. Weitere Stationen sind Angermünde-Wilmersdorf, Neuruppin, Nieder-Görsdorf, Lübbenau und erneut Potsdam.
Ein besonderer Termin für unsere Region steht am Freitag, 7. August, an. Dann macht die Filmreihe im Schul- und Bethaus Altlangsow Station. Gezeigt wird um 19:30 Uhr der Dokumentarfilm „Go Clara Go“ von Sylvie Kürsten aus dem Jahr 2025.
Der Film erzählt von der Künstlergruppe CLARA MOSCH und der „Galerie Oben“, die bereits in den 1970er Jahren in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, mit Performances, Pleinairs und ungewöhnlichen Kunstaktionen eigene Räume für künstlerische Freiheit schufen. Der Kinoabend beginnt bereits um 19:00 Uhr mit Garten und Bar. Um 19:30 Uhr folgt eine Einführung durch Dr. Claus Löser. Anschließend ist die Regisseurin Sylvie Kürsten persönlich zu Gast.
Eintritt: 5 Euro.
Weitere Termine der Reihe:
12. September, 19:30 Uhr
„Die Frauen der Solidarność“
Scheunenkirche Wilmersdorf bei Angermünde
16. September, 20 Uhr
„Behauptung des Raums“
Hangar-312, Neuruppin
10. November, 18 Uhr
„Der nackte Mann auf dem Sportplatz“
Kulturzentrum DAS HAUS, Nieder-Görsdorf
17. November, 19:30 Uhr
„Jadup und Boel“
Bunte Bühne, Lübbenau
20. November, 18 Uhr
„Lerchen am Faden“
Filmmuseum Potsdam
Alle Abende beginnen mit einer filmhistorischen Einführung durch Dr. Claus Löser und enden mit einem gemeinsamen Publikumsgespräch. Damit wird aus der Filmvorführung mehr als ein Blick zurück: Die Reihe lädt dazu ein, über persönliche Freiheit, Zivilcourage und die Frage nachzudenken, wie Menschen auch unter schwierigen Bedingungen ihren eigenen Weg behaupten.
Für uns in MOL ist dabei vor allem der Abend in Altlangsow ein schöner Tipp: Kino im Garten, eine besondere Atmosphäre und ein Film über Menschen, die den Mut hatten, ihren eigenen Weg zu gehen.
Datum: 04.08.2026
Datei: Alle Veranstaltungen dieser Reihe
Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Redaktion MOL Nachrichten
Steffen Herre
Redakteur
