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Startschuss für den Online-Guide: Mitglieder der Fördergesellschaft Schlossgut mit den Stadt-Chefs vor der Stadt- und Touristinformation mit dem Aufsteller.

Startschuss für den Online-Guide: Mitglieder der Fördergesellschaft Schlossgut mit den Stadt-Chefs vor der Stadt- und Touristinformation mit dem Aufsteller.
© Gabriele Rataj

Schlossgut-Führung per Handy

Auf dem geschichtsträchtigen Gelände des Schlossgutes Altlandsberg können Besucher jetzt jederzeit selbständig auf Tour gehen – per Online-Guide auf dem Handy.

Altlandsberg. Es kann so einfach sein! Handy-Kamera auf den QR-Code richten, dann erscheint ein Link zur Webseite der Fördergesellschaft Schlossgut und schon kann es auf einen informativen Spaziergang durch das weiträumige Schlossgut-Areal gehen. Am jeweiligen Standort nur noch auf den gelb markierten Punkt drücken – schon erscheint im Display das, was ein guter Touristenführer sonst erklären würde.
Zum Beispiel der Kreuzteich: Über die historischen Wasseranlagen ist da zu lesen, von Sondierungsgrabungen an den Ufern und Kanalgräben 2018/19, welche historische Holzeinfassungen nur an den Gräben erkennen ließen, nicht aber am Teich selbst. Fotos illustrieren die Informationen zusätzlich. Oder Punkt Gutshaus, Punkt Schlosshof – an insgesamt 16 Stationen können Besucher auf diese Weise historische Daten und Fakten zur Sanierung und Entwicklung des Geländes abrufen.
Von der ersten Idee über zahlreiche Hürden hat es mehrere Jahre bis zur offiziellen Eröffnung zum Juli 2026 gedauert. Ohne die Protagonisten Nanette Prinz, Detlef Börold, Frank Ruppersberger und Grit Burkhard hätte dieses neuerliche Projekt der Fördergesellschaft Schlossgut wohl kaum zu diesem guten Ende geführt werden können. Zur öffentlichen Übergabe durch Roman Glöckner vom Vorstand der Fördergesellschaft dankt dieser den langjährig aktiven und das Ziel nie ganz aus den Augen verlierenden Akteuren aus den eigenen Reihen - „... eine tolle Geschichte!“
Anfangs musste das fast fertige Projekt mit einst geplanter Beschilderung zunächst in die Warteschleife. Geldmangel, städtische Überlegungen zum Einbinden in ein Gesamtsystem … Dann sei er kurzerhand nach Buckow gefahren, wo etwas Beispielhaftes bereits existieren sollte, schaute Frank Ruppersberger zurück. Doch beim zufälligen Herumfragen kannte keiner die App. So sollte es in Altlandsberg nicht sein! Umschwenken war angesagt. Zuvor musste nur noch die Internetseite wieder in Ordnung gebracht werden.
Nun ist es soweit: „Die Leute müssen nicht irgendwelche Geräte ausleihen, sie müssen keine App installieren, es kostet sie nichts“, freut sich Ruppersberger und verweist zudem auf fachliche Unterstützung durch Hans-Joachim Dreger vom Landesamt für Denkmalpflege. Für Bürgermeister Michael Töpfer ist das Schlossgut als Sehenswürdigkeit der Stadt damit besser noch „sichtbar und begehbar, … lebendig“ geworden. Nicht nur für Gäste, denn bestimmt kennen nicht alle Altlandsberger diesen Ort so genau.

Textquelle: Gabriele Rataj

Datum: 06.07.2026


Funktionsprobe: Bürgermeister Michael Töpfer probiert es erfolgreich (links Frank Ruppersberger, rechts Roman Glöckner von der Fördergesellschaft.

Funktionsprobe: Bürgermeister Michael Töpfer probiert es erfolgreich (links Frank Ruppersberger, rechts Roman Glöckner von der Fördergesellschaft.
© Gabriele Rataj

Die A5-großen Flyer liegen in der Stadtinformation aus. Der QR-Code kann aber auch am Aufsteller davor gescannt werden.

Die A5-großen Flyer liegen in der Stadtinformation aus. Der QR-Code kann aber auch am Aufsteller davor gescannt werden.
© Fördergesellschaft Schlossgut



Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktionsbüro reisereste.de
Gabriele Rataj
Redakteurin

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