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© Edgar Nemschok

25 Jahre „Kunst im Freien“

Aussteller trotzten der Hitze in der Waldstraße, fast 300 Besucher dankten es ihnen

Es ist egal, wie warm es ist, der Termin im Kalender steht fest. Denn seit nunmehr 25 Jahren gibt es „Kunst im Freien“ in Müncheberg. Ein stimmungsvoller Treffpunkt – mit 200 Euro vom Ortsbeirat unterstützt – hauptsächlich für einheimische Künstlerinnen und Künstler und deren Freunde. Man kennt sich mittlerweile, freut sich aufs Wiedersehen und genießt die liebevolle Betreuung auf dem Grundstück in der Waldstraße bei Familie Jaitner.

So auch am vergangenen Sonntag. Zwar hatten es die Kunstfreunde aus der polnischen Partnergemeinde Witnica dieses Mal hitzetechnisch zwar nicht geschafft, aber dennoch war es elf Aussteller, die ihre Werke der Öffentlichkeit präsentierten. Und rund 300 Gäste kamen, um sich die Malereien, Grafiken, Fotokunstwerke, Keramiken und Schnitzereien anzuschauen. Und manch ein Kunstwerk hat nun ein neues Zuhause gefunden.

Angefangen hat das kreative Zusammenwirken der Müncheberger schon 2004. Damals lernten sich die polnischen und Müncheberger Künstler kennen. „Wir waren auf Einladung zu einem Malkurs nach Polen gefahren“, sagt Andrea Resli. Sie ist heute die Vorsitzende des nach dem Polenbesuch 2006 gegründeten Vereins „Spotkanie-Begegnung“. Und dieser Verein ist auch ein fester Bestandteil der „Kunst im Freien“, ebenso wie die Künstlerinnen und Künstler, die beim Malkurs dabei sind, der von Gastgeberin Ines Jaitner geleitet wird.

Wer tiefer in die Geschichte der Stadt Müncheberg eintauchen wollte, war ebenfalls an der richtigen Adresse. Der Heimatgeschichtsverein hatte ein großes Broschürenangebot mitgebracht. Vor allem in der neuen Reihe „Müncheberger Geschichtskaleidoskop“ wurde Interessantes über die Vergangenheit von Straßen, Plätzen, Gebäuden und Personen zusammengetragen.

Neben Olaf Schulze vom Sportlerheim, der die Gäste mit Imbiss und Bier versorgte, gab es auch viele Sorten Kuchen – der von den Ausstellern mitgebracht worden war, als Standmiete sozusagen. Die Aussteller waren dem Gastgeber sehr dankbar für die Pavillons und die Wasserschüsseln, die allerorten für etwas Schatten und Abkühlung sorgten.

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Textquelle: Irina Voigt

Datum: 29.06.2026


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Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktionsbüro reisereste.de
Edgar Nemschok
Redakteur

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