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© Maximilian Jahn, Gemeinde Petershagen/Eggersdorf

Baum vor Fällung bewahrt

wurde umgesetzt

In der Lessingstraße wird derzeit die Zufahrt zum Einkaufsmarkt umgebaut. Hier stand ein großer Baum im Weg. Statt, wie ursprünglich geplant, den Baum zu entfernen, wurde er, dessen Alter auf etwa 20 Jahre geschätzt wird, aufwendig an einen neuen Standort umgesiedelt. Ein besonderer Dank gilt hierbei den engagierten Anwohnern und dem Garten- und Landschaftsbauunternehmen Höfert, die einen großen Anteil am Umsetzen der Maßnahme hatten.

"Eine Fällung wäre die einfachste und kostengünstigste Lösung gewesen", erklärt Maximilian Jahn vom Bereich Umwelt- und Naturschutz im Rathaus. "Doch wir sind uns unserer Verantwortung für den Erhalt unserer grünen Infrastruktur und des ökologischen Gleichgewichts bewusst. Ein Baum dieser Größe und dieses Alters ist ein unschätzbarer Wert für unser Klima und das Wohlbefinden unserer Bürger."

Nach intensiver Prüfung und Planung entschied sich die Gemeinde für die deutlich komplexere und kostenintensivere Variante, den Baum zu verpflanzen. Diese Spezialmaßnahme wurde von Firma Höfert mit modernster Technik durchgeführt und erforderte präzise Vorbereitung und Nachsorge. Der Baum wurde behutsam ausgegraben, transportiert und an seinem neuen Standort Lessingstraße 84 in Petershagen wieder eingepflanzt.

Doch das Engagement der Gemeinde wäre nur halb so erfolgreich gewesen, wenn nicht Bürger die Aktion tatkräftig unterstützt hätten. Um dem verpflanzten Riesen die bestmöglichen Startbedingungen an seinem neuen Platz zu ermöglichen, übernahmen Anwohner das regelmäßige Anwässern. Eine Aufgabe, die besonders in den trockenen Sommermonaten entscheidend ist.

"Dieses bürgerschaftliche Engagement ist einfach überwältigend und ein leuchtendes Beispiel für gelebte Gemeinschaft", so Herr Jahn. "Wir möchten uns bei allen bedanken, die mit Gießkannen und Wassereimern dazu beitragen, unserem Baum ein neues Leben zu schenken. Es zeigt, dass der Schutz unserer Natur eine Herzensangelegenheit vieler ist und wir gemeinsam Großes erreichen können."

Die Gemeinde sieht in diesem Projekt nicht nur die Rettung eines Baumes, sondern auch ein starkes Signal für nachhaltiges Handeln und die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bürgern. Dieses gelungene Beispiel soll Ansporn sein, auch zukünftig innovative Wege zum Schutz unserer Umwelt zu gehen.

Textquelle: Gemeinde Petershagen/Eggersdorf

Datum: 25.06.2026




Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
Andreas Prinz
Redaktion


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