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© Rangerin Henriette Worms / Naturwacht Brandenburg – Mittler*innen zwischen Mensch und Natur

Storchenpaar hat sich eingenistet

Erstbezug nach 13 Jahren: Storchenpaar brütet auf dem Hof der Familie Schmidt in Garzin

Eine erfreuliche Nachricht aus Garzin: Erstmals seit dem Bau des Storchenturms im Jahr 2013 hat ein Storchenpaar den Horst auf dem Hof von Elfi und René Schmidt angenommen. Seit dem 30. April sitzt das Storchenpaar regelmäßig auf dem Nest und zeigt deutliches Brutverhalten.

Der Storchenturm wurde vor 13 Jahren in einem Freiwilligeneinsatz der Naturwacht Märkische Schweiz mit Freiwilligen des MIDRIA e.V., einem gemeinnützigen Verein aus Strausberg, und der Familie Schmidt errichtet. Trotz guter Lage blieb der Horst lange unbesetzt. Dass er nun angenommen wurde, freut alle Beteiligten besonders.

Elfi Schmidt engagiert sich seit vielen Jahren für den Naturschutz im Ort. Seit 2011 betreut sie den Amphibienschutz in Garzin, trägt Tiere sicher über die Straße und dokumentiert die Amphibienfunde. Auch auf ihrem Hof schafft Familie Schmidt vielfältige Lebensräume: ein artenreicher Naturgarten, Schwalbennester, Eichhörnchen, Ringelnattern gehören hier zum Arteninventar.

„Die Schmidts leben Naturschutz wirklich vor und zeigen, welche Erfolge man im eigenen Wohnumfeld erreichen kann“, betont Naturwacht-Rangerin Henriette Worms. „Dass nun auch ein Storchenpaar ihren Hof als Brutplatz gewählt hat, ist eine schöne Anerkennung dieses Engagements.“

Im Zuge der Beobachtungen konnten nun auch erste Informationen zum beringten Altstorch ausgewertet werden. Nach vorliegenden Daten wurde er am 30. Juli 2007 in Rohrbach (Sachsen) beringt. Sollte sich diese Angabe durch die Beringungszentrale bestätigen, wäre der Storch 19 Jahre alt, ein für wildlebende Weißstörche bemerkenswertes Alter. Die meisten erreichen aufgrund von Gefahren auf den Zugwegen, Kollisionen mit Stromleitungen und weiteren Risiken lediglich ein Durchschnittsalter von 8 Jahren.

Die Naturwacht Märkische Schweiz wünscht dem Storchenpaar eine erfolgreiche Brut und bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren langjährigen Einsatz für die Natur im Ort.

Textquelle: Rangerin Henriette Worms / Naturwacht Brandenburg – Mittler*innen zwischen Mensch und Natur

Datum: 09.06.2026


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© Rene Schmidt

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Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Film- und Fernsehproduktion Rätzel
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