© Katharina Scholkmann / Johanniter-Schulen
Wenn Schüler zu Modedesigner werden
Projekt Mode – Vielseitigkeit als Gestaltungsprinzip in Wriezen vorgestellt - Deutsche Modetrends findet man nicht nur in den Metropolen.
In Deutschland findet man zwar eine Reihe spannender junger Modedesigner, die schon seit Jahren auf dem Markt bestehen und wunderschöne Klamotten entwerfen und kreieren, doch die Nachwuchsdesigner aus dem Oderbruch fliegen bisher unter dem Moderadar.
Noch, denn im Wriezener Johanniter-Gymnasium ging man jüngst im Auftrag der Mode neue Wege.
Im Rahmen des Projektes Mode wurde das Thema Vielseitigkeit sowohl theoretisch als auch praktisch untersucht. Ausgangspunkt der theoretischen Auseinandersetzung war die Frage, wie Kleidung auf unterschiedliche Kontexte, Bedürfnisse und Identitäten reagieren kann.
Vielseitigkeit zeigt sich dabei nicht nur in der Funktionalität eines Kleidungsstücks, sondern auch in seiner gestalterischen Offenheit. Aspekte wie wandelbare Schnitte, flexible Materialien, Mehrfachnutzbarkeit sowie geschlechts- und saisonübergreifende Designs spielten hierbei eine zentrale Rolle.
In der praktischen, experimentellen Phase wurde aus Pack- und Zeitungspapier ein eigens Outfit entworfen und auf dem Catwalk im Kunstraum präsentiert. Trotz des ungewohnten Materials entstanden tragbare Kleidungsstücke mit durchdachten Schnitten, filigranen Details und individuellen Akzenten.
Weiterhin entwarfen die Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer eine eigene Frühjahr-/Sommer-Kollektion 2026 und erprobten zur Visualisierung ihrer Entwürfe die digitale Zeichen-App Ibis Paint. Dabei sammelten die Lernenden erste Erfahrungen im digitalen Modedesign und waren angetan von den Möglichkeiten, die diese App im Umgang mit Farben, Materialien und Silhouetten zur Umsetzung ihrer gestalterischen Ideen bietet.
Textquelle: Katharina Scholkmann / Johanniter-Schulen
Datum: 12.02.2026
© Katharina Scholkmann / Johanniter-Schulen
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Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Film- und Fernsehproduktion Rätzel
Stephan Rätzel
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