© Edgar Nemschok
Auftakt für das Jubiläumsjahr
Blau-Weiß wird 100
Am Ende eines langen Turniernachmittages in der Petershagener Giebelseehalle standen sich im Finalspiel auch die beiden besten Turniermannschaften gegenüber. Die Fußballer vom Gastgeber SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf und die des FC Strausberg hatten ihre Vorrundengruppe gewonnen und setzten sich auch in den Halbfinalspielen durch. Turnierfavorit Blau-Weiß schlug dabei die Zweite Mannschaft des Vereins mit 4:0 und der FC Strausberg setzte sich gegen den FC Buckow/Waldsieversdorf mit 2:1 durch. Das war allerdings knapp, denn die Männer des FC Concordia waren lange dran, selbst ins Finale zu ziehen. Überhaupt hatten sie in der Vorrunde mit zehn Treffern – nach dem späteren Turniersieger (15) – die meisten Treffer erzielen können.
Insgeheim hatten sich wohl viele Fans in der Giebelseehalle genau das gewünscht: Die beiden Vereine, die den Cup in seiner Geschichte am häufigsten gewonnen hatten, sollten das Finale bestreiten. Würde der Favorit aus der Brandenburgliga die Mannschaft aus der Landesklasse aus der Halle fegen? Wie schon so oft zeigte sich dann aber, dass im Pokal, und erst recht in der Halle, so ziemlich alles möglich ist. Die Strausberger begannen stark und hatten zunächst die besseren Chancen (Jacob Sedlak). Sie gingen dann sogar durch ein Tor eines der großen Talente des Vereins, Moritz Röhr, in Führung. Erst nach einer Zweiminuten-Zeitstrafe für den Strausberger Paulus Jermis konnte sich Blau-Weiß besser in Szene setzen. Das Team aus der Brandenburgliga hatten an diesem Tag eine echte „Kanone“ in seinen Reihen. Tom Worm konnte mit einem seiner 16 (!) Tore für den Ausgleich sorgen. Es wurde immer spannender. Strausberg, mit vielen A-Junioren im Team, hatte Chancen. Die größte Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden, hatte kurz vor Schluss aber der Gastgeber. Routinier Silvan Küter zeigte sich dabei jedoch als „Spielverderber“, denn er rettete auf der Torlinie für den FCS.
Es musste also ein Neunmeter-Schießen entscheiden und auch hier gab es eine Verlängerung. Nach den regulären drei Schützen gab es immer noch keinen Sieger. Na ja, und das ist dann immer ein wenig wie Glücksspirale. Blau-Weiß, Luca Thiel verwandelte, gewann am Ende mit 4:3 und kann sich nun den vierten Wanderpokal für ein Jahr in die eigene Vitrine stellen.
Die Ehrung für den besten Torhüter des Turniers ging an den Blau-Weißen Emmanouil. Bester Spieler des Turniers wurde ein gebürtiger Brasilianer. Gabriel Escobar Franca führte Regie beim FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf.
Was bleibt nach dem Turnier? Der SV Blau-Weiß kann mit Stolz einen gelungenen Auftakt in sein 100.-Jubiläumsjahr feiern. Der größte Dank gilt sicher den vielen, vielen Helfern, die für einen für reibungslosen Turnierablauf sorgten.
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Datum: 04.01.2026
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Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Redaktionsbüro reisereste.de
Edgar Nemschok
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