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Können es kaum erwarten: Grundschüler der BundtStift-Schule verfolgen das Anlanden des Glücksdrachens auf dem Lern- und Spiel-Areal.

Können es kaum erwarten: Grundschüler der BundtStift-Schule verfolgen das Anlanden des Glücksdrachens auf dem Lern- und Spiel-Areal.
© Gabriele Rataj

Drachenfrau am Haken

Ein weiteres großes hölzernes Spielobjekt bevölkert den Campus der BundtStift-Schule in Strausberg.

Ein Drachen ist jetzt auf Reisen gegangen. Der Glücksdrachen aus dem Skulpturenpark in Wilkendorf – eines der fröhlich-bunten hölzernen Monumente von der Hand Wolfgang Stübners – konnte sich trotz seines Gewichts in die Lüfte erheben und an der BundtStift-Schule in Strausberg landen. Er hat dort zwischen Schlachthaus, Otto-Haus und Gartenhaus Platz genommen und vervollständigt die Lern- und Spiellandschaft für den Kind- bzw. Grundschulbereich.

Mit eben mal „hoch, Abflug, runter“ war es indes nicht getan. Fast den ganzen Tag hatten die Beteiligten mit dem sicheren Befestigen, Anheben, Einschwenken, Absetzen und dem endgültigen Nivellieren auf dem Fallkies zu tun. Hinter Absperrgittern und Flatterband wurden sie dabei von Erst- bis Viertklässlern genauestens beobachtet. „Cool“, „Sieht richtig schön aus“ oder „Auf dem kann man ja sogar reiten“ – lauteten einige der Schülerkommentare am Rand des Geschehens.

In bewährter Weise wurde dabei auf die Hilfe einer Neuenhagener Kran-Service-Firma und Eggersdorfer Garten- und Landschaftsbauer zurückgegriffen. Denn es ist längst nicht das erste Objekt, das in den vergangenen mehr als zwei Jahrzehnten die zwei Kilometer Entfernung bis zum Gelände der BundtStift gGmbH überwunden hat. Das „Alte“ hatte z. B. an die 25 Jahre auf dem Buckel, berichtet Geschäftsführer Lutz Krannich.

Doch nicht nur die langjährig guten Kontakte zu Stübners Atelier im Skulpturenpark waren ausschlaggebend, dass neben der ebenfalls neuen Lesehütte nun die Glücksdrachenfrau Lagertha steht. Ohne finanzielle Zuschüsse aus dem Ganztags-Schulbeschleunigungsprogramm des Bundes wären diese Projekte nicht möglich gewesen, sagt der Geschäftsführer der Freien Schule – ein Prozess, der insgesamt fast zwei Jahre in Anspruch genommen habe.

Es hat sich dennoch gelohnt. Auch die Drachenfrau mit ihren Zöpfen aus Seil ist nun in Besitz genommen worden. Und Holzwerker Wolfgang Stübner hat längst schon das nächste Projekt begonnen.

Textquelle: Gabriele Rataj

Datum: 17.12.2025


Am Haken: Gut gesichert und von Kranführer Frank Koch sauber aufs Fahrzeug geschwenkt, konnte die Reise beginnen.

Am Haken: Gut gesichert und von Kranführer Frank Koch sauber aufs Fahrzeug geschwenkt, konnte die Reise beginnen.
© Gabriele Rataj

In Arbeit: Gleich an zwei Objekten ist Wolfgang Stübner aktuell zugange, einmal Neubau, einmal Sanierung.

In Arbeit: Gleich an zwei Objekten ist Wolfgang Stübner aktuell zugange, einmal Neubau, einmal Sanierung.
© Gabriele Rataj



Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktionsbüro reisereste.de
Gabriele Rataj
Redakteurin

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