© Nico Müller
Dem Lockruf des „Lebkuchenmann(es)“ gefolgt
Märchenhafter Ausflug der Wriezener Johanniter Grundschüler in die Uckermark
Am 4. Dezember 2025 machten sich Kinder, Lehrpersonal und das Erzieher-Team der Klassen 1 bis 6 mit drei Reisebussen auf den Weg von Wriezen nach Schwedt. An den Uckermärkischen Bühnen lockte „Der Lebkuchenmann“ mit einer unterhaltsamen und spannenden Theateraufführung.
Der schweizerische Kuckuck hatte ein „Fröschli“ im Hals. Er krächzte jämmerlich und sollte von seinen Eigentümern alsbald mitsamt der Kuckucksuhr entsorgt werden. Grund genug für die Pfeffermühle, den Salzstreuer und den aufgeweckten Lebkuchenmann, ihrem liebgewonnenen gefiederten Nachbarn zu helfen, ehe ihm das letzte Stündchen schlagen würde. Sie baten den mürrischen Teebeutel um Hilfe. Daraus entfaltete sich entlang der Küchenzeile ein turbulentes Märchen-Musical, das nicht die Absicht hatte, die etwa 800 Kinder im Publikum auf ihren Sitzen zu halten. Immer wieder wurden die jungen Besucher aus den deutschen, und dank zweisprachiger Aufführung auch polnischen, Schulen der Region mit in die Handlung einbezogen. Für einen glücklichen Ausgang des Märchens galt es, gemeinsam einen unangenehmen Nager zu überlisten.
Der Ausflug ins Theater bereitete den Grundschulkindern der Johanniter-Schulen gleichermaßen Freude. Für alle Altersstufen war Unterhaltsames und Beredenswertes dabei, sodass die Busfahrt zurück nach Wriezen etwas weniger lang erschien.
Textquelle: Nico Müller
Datum: 10.12.2025
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Dieser Artikel wurde erstellt durch:
Film- und Fernsehproduktion Rätzel
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