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Küssen verboten

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Glühwein wärmt, Vitamin C schützt vor Erkältungen und Küssen ist im Winter verboten?! Sobald der Winter naht, häufen sich auch wieder die Tipps, wie man gesund durch die kalte Jahreszeit kommt. Manche Behauptungen halten sich hartnäckig und werden oft als gute Ratschläge von Generation zu Generation weitergegeben. Dass sich die vielzitierten Omas und Muttis aber auch irren können, zeigen Studien. Wir haben die populärsten Winter-Mythen zur Gesundheit mal unter die Lupe genommen.

1. Küssen ist im Winter verboten stimmt nicht!
Beim Küssen kann man sich zwar mit verschiedenen Bakterien und Viren anstecken, die durch die Schleimhäute und Tröpfcheninfektion übertragen werden, zum Beispiel mit Herpes- oder Grippeviren. Ist jedoch die Immunabwehr stark, muss der Kuss des verschnupften Partners nicht zwangsläufig zu einer Erkältung führen.
Laut einer Studie hebt Küssen die Stimmung und stärkt das Immunsystem. Beim Küssen werden Viren und Bakterien ausgetauscht, die wie eine Impfung wirken. Küssen macht also gesund und glücklich!
Die beliebte heiße Zitrone mit Honig hilft allerdings nicht, um eine Erkältung zu bekämpfen. Denn Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich und wird durch hohe Temperaturen schnell zerstört.

2. Vitamin C schützt vor Erkältungstimmt nicht!
Dass sich eine Erkältung durch Vitamin C verhindern lässt, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Immerhin konnten einige Studien belegen, dass das Vitamin den Krankheitsverlauf abmildern und verkürzen kann. Einen Vitamin-C-Schub geben beispielsweise Kiwis oder Sanddornsaft, entweder pur, als Mixgetränk oder unter Joghurt- bzw. Quarkspeisen gerührt.
Die beliebte heiße Zitrone mit Honig hilft allerdings nicht, um eine Erkältung zu bekämpfen. Denn Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich und wird durch hohe Temperaturen schnell zerstört.

3. Winterblues erhöht die Selbstmordrate stimmt nicht!
Ein weit verbreiteter Volksglaube besagt, dass die Zahl der Selbstmorde zur Winter- und Weihnachtszeit ansteigt. Zerstrittene Familien, die Traurigkeit einsamer Menschen und Depressionen aufgrund der dunklen und kalten Jahreszeit gelten als Ursache. Doch amerikanische und irische Studien konnten keinen Zusammenhang zwischen der Winterzeit und der Selbstmordrate feststellen.
Demnach bringen sich in den wärmeren Monaten sogar mehr Menschen um als im Winter: In Indien zum Beispiel zählen April und Mai zu den Monaten mit den meisten Selbstmorden, in Ungarn ist es der Sommer, und in Finnland der Herbst. Die Selbstmordrate steigt also in den wärmeren Monaten. Vermutet wird, dass schönes Wetter den Depressiven besonders zusetzt. Während die Sonne die meisten Menschen in Frühjahrslaune versetzt, fühlen sich depressive Menschen noch tiefer im Keller, da sie sich eher mit anderen vergleichen.

4. Weihnachtssterne sind giftig stimmt!
Der im Winter beliebte Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), auch Adventsstern oder Christstern genannt, gilt vielen als giftige Pflanze. Der Milchsaft der Pflanze führt bei Hautkontakt zu Hautreizungen und bei Aufnahme in den Mund zu vergiftungsähnlichen Erscheinungen und Verdauungsstörungen.
Die für die Gewächse typischen hautreizenden Bestandteile, die sogenannten Diterpene, sind jedoch nur in den Wildformen dieser Pflanze enthalten. In den kultivierten, handelsüblichen Sorten sind diese nicht nachzuweisen. Daher kann man den Weihnachtsstern als ungiftig bezeichnen. Trotzdem ist es nicht ratsam, Blüten und Blätter zu verzehren.
Und übrigens reagieren Tiere in der Regel empfindlicher auf Pflanzenstoffe als Menschen. Daher sollte man die Pflanzen außer Reichweite von Hunden, Katzen, Vögeln, Kaninchen und anderen Nagern aufstellen.

5. Kälte führt zur Erkältungstimmt nicht!
Kalte Füße oder ein kalter Kopf ziehen angeblich schnell eine Erkältung nach sich. Doch Erkältungen entstehen nicht durch Kälte. Dass man sich im Winter leichter erkältet, liegt daran, dass sich Viren bei Kälte besonders schnell verbreiten. Beheizte Räume trocknen außerdem die Schleimhäute aus, wodurch die Erreger ein leichtes Spiel haben.
Wer zu dünn angezogen ist, bekommt also nicht gleich eine Erkältung. Aber die Immunabwehr sinkt, wenn wir frieren, und Viren können dann gefährlich werden. Deshalb ist es ratsam, sich im Winter mit Mütze, Schal und Handschuhen schön warm einzupacken.
Wer bereits erkältet ist, sollte übrigens nicht versuchen, die Infektion in der Sauna auszuschwitzen. Zwar kann Wärme durchaus Viren zerstören und die Heilung beschleunigen; extrem hohe Temperaturen schwächen den Körper jedoch nur zusätzlich.



Der KATHARINENHOF® ist seit 1990 im Bereich Wohnen und Pflege für ältere Menschen aktiv. Mit dieser Erfahrung im Rücken und einem innovativen Konzept im Blick betreibt das Unternehmen Pflegewohnanlagen und Seniorenresidenzen in sechs Bundesländern: Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen. Derzeit verfügt der KATHARINENHOF® über eine Kapazität von rund 2.900 Plätzen.

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Textquelle: Katharinenhof am Dorfanger

Datum: 09.12.2025


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Dieser Artikel wurde erstellt durch:

Redaktion MOL Nachrichten
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